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Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?

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  Danny DeVito, Martin Lawrence, ...

Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?

D-Typ
  • Film

Es gibt eine depressive und deprimierende Lustlosigkeit „alle Hoffnung aufgeben“. Was ist das Schlimmste, was passieren könnte? , eine Worst-Case-Komödie, die in jeder Szene ihre eigene Titelfrage beantwortet: Das Schlimmste, was passieren kann, sicherlich was die Komödie betrifft, ist, dass sich alle Beteiligten nicht mehr darum kümmern. Lustig, nicht lustig, gute Schauspielerei, schlecht, was soll's. Lasst uns zur nächsten Szene übergehen, Leute; Mittagspause in einer Stunde.

Das ist jedenfalls das Gefühl dieses gasigen Bohnenhügels, in dem Martin Lawrence den in Boston lebenden Profidieb Kevin Caffrey spielt und Danny DeVito Max Fairbanks spielt, den Milliardär, dessen Villa an der North Shore Kevin ins Visier nimmt. Nun, Max, wir wissen und verstehen. Er ist einer dieser dreisten, Eier platzenden kleinen Männer, auf die sich DeVito spezialisiert hat – ein lauter, unzüchtiger, Zigarren kauender Vulgar aus der „Ruthless People“-Schule von „f— you“. DeVito ist ein physisches Exemplar in Reisegröße, aber er ist so lustvoll, laut und haarig in seinem Brüllen und Höllenaufstehen, dass er sich leicht gegen Männer behaupten kann, die doppelt so groß sind wie er (z. B. Arnold Schwarzenegger), und die Diskrepanz zwischen Höhe und Breite des Schlaganfalls ist die Charme des Schauspielers.

Als Steuerhinterzieher eines kolossalen Unternehmens mit dem paradigmatischen Namen Global Universal Industries schikaniert Max seinen Anwalt (Richard Schiff, der eine Variation seiner „West Wing“-Beamtenrolle spielt), macht seinem Sicherheitschef Angst (Larry Miller, seine paar bescheuerten Szenen auf den Punkt bringt) und betrügt seine gepanzerte Frau (Nora Dunn) mit einem vollbusigen Pinup-Girl (Sascha Knopf), das unbedingt TV-Entertainment-Journalistin werden will. (Lach, mach weiter; das ist einer der einzigen erkennbaren Witze des Drehbuchs.)



Und als Kevin die Kühnheit hat, in Max’ Villa einzubrechen – ohne zu wissen, dass der Tycoon oben ist und mit dem Möchtegern-Moderator von „Entertainment Tonight“ herumalbert – explodiert der Industriekapitän vor Empörung: Ein Pipsqueak will Max ausrauben? Ha! Max wird wie ein Pitbull kämpfen und im Gegenzug etwas von Kevin stehlen.

Diese eskalierende Rache könnte ein gerechterer und amüsanterer Kampf sein, wenn der Kevin, den wir sehen, nicht so ein Fleck, eine Pfütze, eine unzusammenhängende Sammlung von Martin-Lawrence-Routinen und Comedy-Haltungen wäre, die als Charakter durchgehen. Kevin soll gebildet und scharfsinnig genug sein, um ein gefälschtes Meisterwerk aus dem echten Deal zu erkennen, aber er teilt seine Überfallarbeit mit einem Hitzkopf mit motorischem Mund (John Leguizamo, der eine nervöse Reihe von Karikaturen ausspuckt, vom Kauderwelsch sprechenden arabischen Emir bis zum deutschen Trottel mit Monokel). und eine Lounge-Eidechse im Haubenstil („The Original Kings of Comedy“ von Bernie Mac). Er rollt wie ein Frauenheld, wird aber sofort von einer zufälligen hübschen Frau (Carmen Ejogo, weitaus effektiver als Coretta Scott King in HBOs „Boykott“) hingerissen und reformiert. Er soll der witzige Martin Lawrence sein – scharfkantig, rüstig, auf Hochtouren – aber stattdessen ist er einfach überall auf der Karte.

Das Schlimmste, was passieren kann, ist vielleicht, dass an diesem Wochenende jeder zweite Film im Multiplex ausverkauft ist.

Was ist das Schlimmste, was passieren könnte?
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  • Film
mpaa
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  • 1 Minute
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