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Verdrehte

Artikel
 Ashley Judd, Twisted (Film – 2004) Bildnachweis: Twisted: Sam Emerson

Verdreht (Film - 2004)

D-Typ
  • Film
Genre
  • Theater

Mordermittlerin Jessica Shepard (Ashley Judd) ist eine Frau in einer Männerwelt, und das bringt sie in Gefahr. Außerdem hat sie einen unheimlichen Sexualtrieb, der sie dazu zwingt, jede Hetero-Männer-Prostituierte in Frisco zu besteigen. Als vier von ihnen tot auftauchen, verdoppelt sich ihre Gefahr. Um das Ganze abzurunden, wollen ihre männlichen Kollegen sie ausnahmslos festnageln und/oder belästigen – und wie können sie widerstehen? Es sind schließlich Männer! Und sie ist heiß! Warum, das ist dreifache Gefahr! BINGO! Was gewinnen wir?

Ein ziemlich mieser Film, der anstößig wäre, wenn er nicht sicher durch seine eigene Dummheit kastriert wäre. (In diesem Sinne ähnelt es Regisseur Philip Kaufmans eigenem „Rising Sun“, der so stumpfsinnig und pedantisch über Rassen war wie Verdrehte geht es um Sex. Wo ist der erotische Anarchist, der uns „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ beschert hat – oder sogar den dreckigen alten Eierkopf von „Quills“? Samuel L. Jacksons Interpretation der Morgan-Freeman-ähnlichen Judd-Mentor-Rolle läuft auf kaum mehr als Gebrüll hinaus. Wir müssen über Shepards mysteriöse Blackouts nachdenken – ist sie eine somnambule Männermörderin oder nur der Sündenbock eines Mannes? Shepard, die reihenweise Cab Sauv schlucken gesehen hat, stellt ihre eigene urkomische, brandaktuelle Theorie auf: „Vielleicht trinke ich zu viel.“ Vielleicht. Oder vielleicht ist das Publikum nicht betrunken genug.

Verdreht (Film - 2004)
Typ
  • Film
Genre
  • Theater
mpaa
Laufzeit
  • 97 Minuten
Direktor