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Pro-Kriegs-Songs erklimmen die Charts

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 Darryl Worley Bildnachweis: Darryl Worley: Kevin Mazur/WireImage.com

Pro-Kriegs-Songs erklimmen die Charts

Krieg – wozu ist er gut? Nun, für Sänger wie Darryl Worley, Clint Black, Bo Diddley und Lynyrd Skynyrd ist es gut für einen schnellen Karriereschub. Worleys Pro-Kriegs- (oder pro-amerikanische, wie er es vorzieht) Hymne „Have You Forgotten“ ist auf Platz 1 der Country-Single-Charts, während Blacks „I Raq and Roll“ auf Platz 43 liegt und weiter steigt (Skynyrds „Red, White“. and Blue“ ist Nr. 15 der Mainstream-Rock-Charts). Aber ist Patriotismus mit Beat gleich einem guten Song? Wir schauen genauer hin:

„Haben Sie vergessen“, Darryl Worley
Hört sich an wie Slide-Gitarren erklingen wie Glockenspiele der Freiheit und Orgeln schwellen an wie Adlerflügel, während Worley die Kriegsprotestierenden beschuldigt, den Horror des 11. September vergessen zu haben. Er summt, dass der Angriff auf den Irak ein gerechtfertigter Racheakt sei und dass die Kriegsgegner selbstgefällig über die Bedrohung durch Osama bin Laden sind. (Der Name des irakischen Führers Saddam Hussein taucht nie auf.)
Lyrik erzählen 'Einige sagen, dieses Land sucht nur nach einem Kampf. Nun, nach dem 11. September, Mann, muss ich sagen, dass das richtig ist.'
Urteil Donald Rumsfeld hätte es nicht besser machen können. Patriotismus: EIN Lyrische Logik: D

„Wir haben keine Angst vor dir“, Bo Diddley
Hört sich an wie Über einem liebenswert maroden Backing, das mehr nach Garagenband James Brown als nach seinem eigenen klassischen Beat klingt, spricht Rocklegende Diddley Drohungen gegen Saddam Hussein und fügt einen aufmunternden Spruch für die Amerikaner hinzu. Ein gemischtgeschlechtlicher Chor ersetzt Diddleys rauen Gesang für den „We ain’t scared“-Chorus.
Lyrik erzählen „Wir sind Amerikaner/Wir kommen mit einer großen Schaufel und wir möchten, dass Sie das verstehen/Wir kommen herüber, um Sie aus diesem Sand auszugraben.“
Urteil Hey, hier ist Bo, verdammter Diddley. Und zumindest kennt er den Unterschied zwischen Osama und Saddam. B



„I Raq and Roll“, Clint Black
Hört sich an wie In bluesigen Strophen, die eine seltsame Ähnlichkeit mit Bon Jovis „Wanted Dead or Alive“ aufweisen, tönt Black, dass Friedensaktivisten auf Saddams Seite stehen. Er fährt fort, mit der technologischen Leistungsfähigkeit des US-Militärs zu prahlen, indem er Innovationen wie intelligente Bomben und GPS namentlich auflistet.
Lyrik erzählen 'Es könnte eine intelligente Bombe sein / Sie finden auch dumme Leute / Und wenn du mit Leuten wie Saddam stehst / Einer könnte dich finden.'
Urteil Coole Leadgitarren, aber die Drohung, Demonstranten zu bombardieren, ist irgendwie, nun ja, unamerikanisch. C

„Rot, Weiß und Blau“, Lynyrd Skynyrd
Hört sich an wie Dieser wurzelige, klaviergetriebene Track vermeidet die Details der Kriegsdebatte und widmet sich stattdessen der Werbung für Skynyrds eigene patriotische Referenzen der Arbeiterklasse. Auf dem Weg dorthin deuten die Texte jedoch darauf hin, dass diejenigen, die mit der Politik der Nation nicht einverstanden sind, ihre Grenzen bei der frühestmöglichen Gelegenheit verlassen möchten.
Lyrik erzählen „Mein Haar wird weiß/Mein Hals war schon immer rot/Mein Kragen ist immer noch blau.“
Urteil Spiel 'Free Bird', Mann. C+