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Phil Spector: „Ich glaube, ich habe jemanden getötet“

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Phil Spector, der sich am Donnerstag nach der Anklage des Mordes an der Schauspielerin Lana Clarkson auf nicht schuldig bekannte, hat möglicherweise die Schießerei gestanden. So heißt es in einem Polizeibericht, der der Los Angeles Times vorliegt. Laut der Times heißt es in dem Bericht, dass der Plattenproduzent in der Nacht des 3. Februar zu seinem Chauffeur, der nur als Souza identifiziert wurde, sagte: „Ich glaube, ich habe jemanden getötet.“ Es sei Souza gewesen, der daraufhin die Polizei gerufen habe, heißt es in dem Bericht.

Spector traf die „Barbarian Queen“-Schauspielerin zum ersten Mal an diesem Abend, und Souza fuhr sie vom Hard Rock Café in Hollywood zu Spectors Villa in der nahe gelegenen Alhambra. Souza sagte der Polizei, er habe zwei Stunden lang in dem geparkten Auto gesessen, nachdem Spector und Clarkson hineingegangen waren. Dann, sagte er der Polizei, habe er ein „Boom“ gehört, sei zur Hintertür gegangen und habe Clarkson mit blutigem Gesicht auf einem Stuhl sitzen sehen. Dem Bericht zufolge sagte er, er habe gedacht, er habe Blut an Spectors Händen gesehen, sei sich aber nicht sicher.

Die Polizei kam und überwältigte Spector mit einem Taser, weil er sich weigerte, seine Hände zu heben, heißt es in dem Bericht. Er wurde verhaftet und später am Tag gegen eine Kaution in Höhe von 1 Million US-Dollar freigelassen. Im Juli schlug Spector dem Esquire-Magazin vor, dass Clarkson sich versehentlich erschossen haben könnte. Aber eine langwierige Untersuchung durch Polizei und Gerichtsmediziner, die am Donnerstag mit der Einreichung einer formellen Anklage endete, kam zu dem Schluss, dass die Schießerei weder ein Unfall noch ein Selbstmord war.



Der 63-jährige Spector soll am 23. Januar zu einer vorläufigen Anhörung vor Gericht zurückkehren. Bei einer Verurteilung wegen Mordes ersten oder zweiten Grades könnte er zu lebenslanger Haft ohne Bewährung verurteilt werden.