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Kapitel II

Artikel
 Aschanti Bildnachweis: Ashanti: Matthew Rolston/Corbis Outline

Kapitel II

B-Typ
  • Musik
Genre
  • HipHop/Rap

Haben Sie jemals daran gedacht, dass die rückwärts geschriebene Diva eifrig ist? Avid ist sicherlich das Wort, das die Liebe der Fans zu jedem Triller und Melisma ihrer Gesangsheldinnen einfängt. Aber Begierde geht in beide Richtungen: Es ist auch möglich, das ganze Diva-Phänomen mit seinem begleitenden Showbiz-Kitsch, abgedroschenen Melodien und der Tendenz zu Übertreibungen eifrig zu hassen.

Im Allgemeinen bin ich im letzteren Lager (ich gehe eifrig zu meinem Radio, um den Sender zu wechseln, wenn bestimmte Melodien von Whitney, Mariah oder J. Lo laufen). Dennoch fühle ich mich wohltätig Kapitel II , die zweite Solo-CD der R&B-Chanteuse Ashanti. Das hat mit meinem Respekt vor der Tatsache zu tun, dass sie einen Großteil ihres eigenen Materials schreibt – ein Zustand, der in einer Zeit, in der vorgefertigte Kleinigkeiten der männlichen Divas in Ausbildung, Clay Aiken und Ruben Studdard, die Plätze 1 und 1 erreicht haben, applaudiert werden muss 2 in Billboards Hot 100. Aber es hat auch damit zu tun, wie Ashanti, der musikalische Moll von Irv Gottis Label Murder Inc., auf Platten mit Schlägern und Hardcore-Hip-Hop-Typen zu Gast sein kann und trotzdem vornehm klingt. Dieses „Die Schöne und das Biest“-Szenario kommt in „Shany's World“ voll zur Geltung, in dem Ashanti wortlos und melodisch singt, während ein clownesker Rapper namens Chink Santana Müll redet, seine „Dawgs“ anschreit und Ashantis Talente wie ein Ghetto anpreist Karnevalsschreier.

Die Produktion (von Gotti) ist erfrischend altmodisch. „Rain on Me“ verbreitet eine Blaxploitation-Soundtrack-Atmosphäre, während „Rock Wit U (Awww Baby)“ seinen klischeehaften Titel überwindet, indem es an Minnie Riperton erinnert. „The Story of 2“, geschmückt mit einem dramatischen Klaviermotiv, klingt wie ein genetisches Spleißen von Carole King und Aretha Franklin. „Feel So Good“ ist einer dieser sommerlichen Gute-Laune-Songs mit Bläsern und der Art von Groove, die bei eurem Familientreffen mit Ribs und Root Beer anschwellen würde. In „Then Ya Gone“ (in dem auch Chink Santana zu sehen ist) sinniert Ashanti sogar über die Sterblichkeit: „Vergiss das niemals und sei klar/Wir wissen nicht, wie lange wir hier sein werden.“ Wort.



Ist das also das Diva-Album für Leute, die Diven hassen? Lassen wir uns nicht ablenken; „Chapter II“ ist zu sehr in müden R&B-Konventionen versunken, um wahre Großartigkeit zu erreichen. Vielleicht wird Ashanti, wenn sie „Kapitel III“ erreicht, ganz komisch auf uns wirken. Man kann nur hoffen.

Kapitel II
Typ
  • Musik
Genre
  • HipHop/Rap