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Final Fantasy: Die Geister im Inneren

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  Final Fantasy: Die Geister im Inneren Kredit: Final Fantasy: Quadratische Bilder

Final Fantasy: Die Geister im Inneren

C-Typ
  • Film
Genre
  • Animiert

Es gibt eine Portion von Final Fantasy: Die Geister im Inneren Das hat jetzt viel mehr Eindringlichkeit als damals, als der Film im Sommer in größtenteils leeren Kinos lief: eine Eröffnungssequenz, die auf einem zerstörten, zukünftigen Times Square spielt und auf unheimliche Weise aussieht, wie das, was letzten Monat in Lower Manhattan passiert ist. Abgesehen von dieser zufälligen Resonanz scheitert das Bild immer noch an roten Sternstimmenwechseln, Klischee-O-Rama-Dialogen und wild ungleichmäßigen computeranimierten Bildern. Es gibt Momente, in denen Dr. Aki Ross, die Baby-im-Raumanzug-Heldin (die nichts mit den Mega-Selling-Videospielen zu tun hat), oh mein Gott fotorealistisch aussieht, ebenso wie ihre Kohorten in einem Krieg gegen mysteriöse außerirdische Geister.

Leider sind es fast immer die falschen Momente. Gerade als Aki (von Ming-Na geäußert) sich beispielsweise mit ihrem Soldatenfreund Captain Edwards (einem stürmischen Alec Baldwin) in einem Clinch bei geringer Schwerkraft zusammenrollt, werden Ihnen hinreißend hintergrundbeleuchtete Bilder gezeigt, die Sie direkt aus der Szene entführen : Schau dir die Adern in ihrer Hand an! Sehen sie nicht echt aus? An einem anderen Punkt hilft Baldwins Figur Aki durch eine lebensbedrohliche medizinische Krise, aber was die Bilder Ihnen sagen, ist, Mann, schauen Sie sich all diesen superrealistischen Fünf-Uhr-Schatten auf seinem Hals an – es lässt ihn unter der Operation überzeugend schmuddelig aussehen -Tischbeleuchtung!

Aber meistens fällt einem auf, wie unwirklich diese Charaktere aussehen. Selbst wenn sie nicht in der Schwerelosigkeit herumschweben, bewegen sie sich allzu oft so, als ob sie unter Wasser wären. Sie legen die Köpfe schief und sehen ausdruckslos aus wie interstellare Barbies und Kens. Die Co-Regisseure des Films, Hironobu Sakaguchi und Moto Sakakibara, stammen aus der Welt der Videospiele. Für ihre Fähigkeiten als Dramatiker gibt es eine Zwei-Wort-Prognose: Game over.



WAS WIR DANN GESAGT HABEN: „Die Geschichte ist nach Sci-Fi-Maßstäben nur durchschnittlich; die spirituelle/ökologische Botschaft grenzt an Klebrigkeit. Aber ‚Final Fantasy‘ ist auch eine faszinierende technische Errungenschaft…“ (#605, 20. Juli 2001) B+ – Lisa Schwarzbaum

Final Fantasy: Die Geister im Inneren
Typ
  • Film
Genre
  • Animiert
mpaa
Laufzeit
  • 106 Minuten
Direktor