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Dr. Dre muss eine Musterklage in Höhe von 1,5 Millionen Dollar bezahlen

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 Dr. Dre Bildnachweis: Dr. Dre: Lionel Hahn/ABACA Press/NewsCom

Für Dr. Dre ist es nichts als ein G-Thang – etwa 1.500 Gs, um genau zu sein. Eine Jury in Los Angeles hat den Rapper/Produzenten am Dienstag in einer Klage wegen Urheberrechtsverletzung zur Zahlung von 1,5 Millionen Dollar verurteilt, berichtet MTV News. Es ging um ein Bassriff in Dres Track „Let’s Get High“ aus dem Jahr 2001, von dem der Kläger Minder Music argumentierte, dass es sich um einen nicht autorisierten Schlag aus dem Hit „Backstrokin‘“ der Fatback Band aus dem Jahr 1980 handele.

Minder Music, ein in London ansässiger Verlag, der das Urheberrecht an den Kompositionen der Band besitzt, sagt, dass Fatback-Tracks mehr als 80 Mal von Künstlern wie Fatboy Slim, Monica und Everlast gesampelt wurden. Die Firma verlangte Schadensersatz in Höhe von 3,5 Millionen Dollar, während Dres Seite argumentierte, er habe sich mit einem Musikwissenschaftler beraten, bevor er einen Bassisten anheuerte, um das Riff zu spielen, was der Experte ihm sagte, sei alltäglich.

Die Jury schien zuzustimmen und bezeichnete Dres Handlungen als unschuldige Verletzung, verhängte aber trotzdem eine Geldstrafe. Der Richter muss das Urteil jedoch noch unterzeichnen, und Dres Anwalt Howard King sagte gegenüber MTV, er glaube, dass das Urteil aufgrund von Widersprüchen in den Feststellungen der Jury verworfen werde. In der Zwischenzeit stellt Dre sein letztes Album „Detox“ fertig, von dem er hofft, dass es diesen Sommer veröffentlicht wird, und er produziert auch Platten für Eve und seine alte N.W.A. Bandkollege Ice Cube.