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Die besten „Simpsons“-Folgen, Nr. 16-20

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  Die Simpsons Kredit: Die Simpsons: © & TM Die Simpsons und Twentieth Century Fox Film Corp. Alle Rechte vorbehalten

16. FLAMING MOEs
Sendedatum 21. Januar 1991
Moe beklagt sein schlechtes Geschäft: „Gesteigerte Arbeitszufriedenheit und Familienzusammenhalt sind Gift für einen Lieferanten von geistbetäubenden Rauschmitteln wie mich.“ Dann erfindet Homer ein neues Getränk, das Moe zugute kommt. Der „Flaming Moe“ macht seine Bar zu einem rasenden Erfolg (eine samtene Politik beginnt, Aerosmith spielen „Walk This Way“ und Moe stellt einen attraktiven neuen Barkeeper ein). „Flaming Moe’s“ ist eine entscheidende Ergänzung zum Spirituosenkanon der „Simpsons“, mit einer „Cheers“-Parodie, die einen ernüchternden Titelsong enthält („Liquor in a mug/Can warm you like a hug“). Zusätzliche Attraktion: Bart entschuldigt sich tatsächlich für einen Scherzanruf bei Moe’s. Reue und feurige Mixgetränke – geht es noch viel besser?

17. BART DER WAGNER (abgebildet)
Ausstrahlungsdatum 6. Dezember 1990
Die todesmutigen Motorradsprünge des waghalsigen Capt. Lance Murdock inspirieren Bart dazu, Springfield Gorge auf seinem Skateboard zu überspringen. Beim Versuch, Bart die Gefahr des Stunts zu zeigen, versucht Homer, über die Schlucht zu springen, scheitert aber. Homer als Lehrer? Tatsächlich sehen wir in „Daredevil“ den Autoren dabei zu, wie sie Homers Charakter herausarbeiten, indem sie selbstlos und ernst mit eigennützig und begriffsstutzig balancieren. Seine Angst, durch Lisas Schulorchesterkonzert zu kommen, um an Murdocks „Truckasaurus“-Monster-Truck-Rallye teilzunehmen, passt eher zu dem Stollen, den wir jetzt kennen; Homer hört, dass die Band Schuberts „Unvollendete“ Sinfonie spielt und sagt: „Oh, gut – unvollendet. Das sollte nicht lange dauern.“ Bonus: „Daredevil“ stellt Dr. Julius Hibbert vor, der sein typisches Kichern noch nicht entwickelt hat.

18. HOMER BADMANN
Sendedatum 27. November 1994
Jahre bevor die Zuschauer so erschreckende Begriffe wie „Lewinsky“ und „Fox News Channel“ lernten, strahlte „Die Simpsons“ diese bruchstückhafte Interpretation der Boulevardmedien, des Feminismus der 90er und der Besessenheit unserer Nation von Gummibonbons aus. Homer wird vorgeworfen, einen Babysitter sexuell belästigt zu haben – eine Tortur, die später in den Fernsehfilm „Homer S.: Portrait of an Ass-Grabber“ umgewandelt wurde. Während er sich im Nachrichtenmagazin „Rock Bottom“ verteidigt, werden seine Kommentare auf urkomische Weise aus dem Kontext gerissen – ein übertriebenes Beispiel unserer auf Soundbites fixierten Kultur. Während spätere Staffeln Homers Dummheit übertreiben, zeigt „Badman“ ihn als gutmütigen Dummkopf; wie eine kurze musikalische Beilage zeigt, würde er lieber unter dem Meer entkommen, im Stil von „Little Mermaid“, als sich mit der Realität auseinanderzusetzen.



19. SIMPSONS SPIN-OFF SHOWCASE
Ausstrahlungsdatum 11. Mai 1997
„Könnte „Die Simpsons“ jemals ohne Moe, den Barkeeper, seine Popularität aufrechterhalten?“ fragt Troy McClure. „Lasst es uns hoffen – denn Moe geht, um seine eigene Sitcom zu machen.“ Diese Sendung von Spin-Offs hat alles, von seltsamen Paarungen (Opa Simpsons Geist bewohnt eine Liebestestmaschine in Moes Bar) bis hin zu unangenehmen Gastauftritten (sagt Lisa zu Chief Wiggum, der kürzlich nach New Orleans gezogen ist: „Ich kann nicht warten Sie auf all die aufregenden, sexy Abenteuer, die Sie vor dieser farbenfrohen Kulisse erleben werden“). Aber „The Simpson Family Smile-Time Variety Hour“ ist der stärkste der drei Spawns – eine sengende Hommage an einen der schrecklichsten Spin-offs aller Zeiten, „The Brady Bunch Hour“. Die Waylon Smithers Dancers und „Hee Haw“ Interstitials sind ein Schrei, aber Memo an Fox: Komm nicht auf irgendwelche Ideen.

20. RADIOBART
Ausstrahlungsdatum 9. Januar 1992
Homer versucht, seine früheren Geschenke an Bart (ein Schuhspanner und Regalpapier) mit einem Radio im Mr.-Mikrofon-Stil zu übertreffen. Der Junge lässt es sofort in einen Brunnen fallen und beginnt, als Timmy O’Toole klagende Hilferufe auszusenden. Ein lächerlicher Medienzirkus entsteht: Hucksters verkaufen authentische Timmy-Milchzähne, und Gaststimme Sting führt eine übertriebene Ballade im Stil von „We Are the World“ mit dem Titel „We’re Sending Our Love Down the Well“ an. Am Ende wird Timmys Geschichte von einem Eichhörnchen, das Abraham Lincoln ähnelt, von der Titelseite gestoßen, und Stings Liedchen wird von Funky C Funky Dos „I Do Believe We’re Naked“ von Platz 1 gebootet. Es ist eine so scharfe Medienparodie, dass wir immer noch ein bisschen stechen.