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'Beverly Hillbillies'-Star Buddy Ebsen ist gestorben

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Buddy Ebsen, der Generationen von Fernsehzuschauern als der selbstgesponnene Patriarch Jed Clampett von „The Beverly Hillbillies“ bekannt ist, starb am frühen Sonntag im Alter von 95 Jahren, berichtet die Associated Press. Er war seit letzter Woche wegen einer unbekannten Krankheit in Torrance, Kalifornien, im Krankenhaus.

Geboren als Christian Rudolph Ebsen, wuchs der zukünftige Star in der Tanzschule seiner Familie auf. Er und seine Schwester Vilma tanzten in den 1930er Jahren als Partner am Broadway und in MGM-Musicals. Anschließend trat er in Musicals mit Shirley Temple („Captain January“) und Heaneatte MacDonald und Nelson Eddy („Girl of the Golden West“) auf. Er wurde als Blechmann in „Der Zauberer von Oz“ gecastet, musste die Rolle aber an Jack Haley abgeben, als er unter einer allergischen Reaktion auf die Aluminiumfarbe litt.

Nach seiner Rückkehr auf die Bühne in Tourneeproduktionen und einem Einsatz bei der Küstenwache während des Zweiten Weltkriegs kehrte Ebsen nach Hollywood zurück und machte Karriere im Fernsehen, zunächst als Sidekick von Fess Parker in „Davy Crockett“. Sein größter Ruhm kam jedoch mit „Hillbillies“, das während seiner gesamten Auflage von 1964 bis 1972 enorm beliebt war; CBS setzte die Sitcom nur deshalb ab, weil ihre hauptsächlich ländlichen Zuschauer von Werbetreibenden nicht mehr gesucht wurden. Ebsen landete schnell als Star der CBS-Krimiserie „Barnaby Jones“, die von 1973 bis 1980 lief.



Ebsen war auch ein Autor, der Musicals („Turn to the Right“, „Champagne Dada“), ein Theaterstück („The Champagne General“) und 2001 einen E-Roman „Kelly’s Quest“ verfasste.