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Arnold ist zurück – und Nr. 1 – an der Abendkasse

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  Arnold Schwarzenegger, Terminator 3: Aufstieg der Maschinen

Drei Engel für Charlie: Vollgas

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Arnold Schwarzenegger sagte, er würde zurückkommen, und er meinte es ernst. „Terminator 3: Rise of the Machines“ stürmte an diesem Feiertagswochenende in die Multiplexe und verdiente nach Schätzungen des Studios über den Zeitraum von drei Tagen 44 Millionen US-Dollar und über das lange Wochenende satte 72,5 Millionen US-Dollar. Die hohe Zahl macht „T3“ zum zweithöchsten Debüt mit R-Rating aller Zeiten, hinter „Matrix Reloaded“, das im Mai mit 91,8 Millionen US-Dollar an den Start ging.

Es markiert auch das beste Eröffnungswochenende aller Zeiten für Schwarzenegger. Tatsächlich spielte „T3“ an seinem ersten Wochenende mehr ein als seine letzten drei Filme („Collateral Damage“, „End of Days“ und „The 6th Day“) in ihren gesamten Läufen. „T3“ war jedoch nicht in der Lage, die Wochenendrekorde vom 4. Juli von „Men in Black II“ (87,2 $ über fünf Tage) oder „Independence Day“ (96,1 Millionen $ über fünfeinhalb Tage) zu toppen. Wieso den? Zunächst einmal hat das R-Rating des Films sein Publikum sicherlich ein wenig eingeschränkt. Vielleicht hatten Kinogänger das Gefühl, dass dieser Sommer nach „X2: X-Men United“, „Matrix Reloaded“, „2 Fast 2 Furious“ und „Charlie’s Angels: Full Throttle“ ein paar Fortsetzungen zu viel hatte. Und viele Fans, die das nicht so empfinden, waren wahrscheinlich nicht allzu begeistert von der Idee, einen 55-jährigen zukünftigen kalifornischen Gouverneurskandidaten in einer Action-Rolle zu sehen. (Wie alt wir Amerikaner doch sind!)

Die andere neue Fortsetzung der Woche, „Legally Blonde 2: Red, White & Blonde“, wurde mit 22,9 Millionen US-Dollar an drei Tagen und 39,2 Millionen US-Dollar an fünf Tagen auf einem entfernten zweiten Platz uraufgeführt. Das übertrifft die 20,6 Millionen Dollar teure Eröffnung des ersten „Legally Blonde“ sowie das 35,6-Dollar-Debüt von Reese Witherspoons letztem Film „Sweet Home Alabama“ (obwohl „Alabama“ diese Summe natürlich in nur drei Tagen verdient hat). Negative Kritiken schadeten dieser Fortsetzung sicherlich ein wenig, da die meisten Kritiker der Meinung waren, „Blonde 2“ sei nichts weiter als eine Neuauflage des ersten Teils.



Der dritte Platz ging ebenfalls an eine Fortsetzung, „Charlie’s Angels: Full Throttle“, die im Laufe des dreitägigen Teils des Wochenendes um 62 Prozent seit ihrer Eröffnung auf 14,2 Millionen US-Dollar einbrach. Das bringt seine 10-Tage-Gesamtsumme auf 67,2 Millionen US-Dollar und deutet darauf hin, dass „Full Throttle“ es sehr schwer haben wird, die 125,3 US-Dollar brutto des ersten „Drei Engel für Charlie“ im Jahr 2000 zu erreichen.

„Findet Nemo“ setzte unterdessen seinen erstaunlichen Lauf mit weiteren 11 Millionen US-Dollar fort, was einem Rückgang von nur 21 Prozent gegenüber dem letzten Wochenende entspricht. Mit bisher 274,9 Millionen US-Dollar hat der Disney/Pixar-Kracher nun „Matrix Reloaded“ als Nr. 1-Film des Jahres übertroffen und ist auch zum Nr. 2-Animationsfilm aller Zeiten geworden, nur hinter „Der König der Löwen“. das in seiner Erstveröffentlichung 312,9 Millionen US-Dollar einspielte. Wenn „Nemo“ dieses Tempo beibehält, könnte er sehr wohl den „König“ stürzen.

Der fünfte Platz ging an „The Hulk“, der an seinem dritten Wochenende um weitere 56 Prozent auf 8,2 Millionen Dollar fiel, was seine Gesamtsumme auf weniger als erwartete 117 Millionen Dollar brachte. Aber zumindest schnitt er besser ab als der neue Animationsfilm von DreamWorks, „Sinbad: Legend of the Seven Seas“, der an dem dreitägigen Wochenende mit 6,8 Millionen US-Dollar und an fünf Tagen mit 10 Millionen US-Dollar einbrach. Dass „Findet Nemo“ an seinem sechsten Wochenende den Auftakt von „Sinbad“ schlug, ist geradezu peinlich und beweist einmal mehr, dass computergenerierte Animationen heutzutage angesagt sind, wenn es um Zeichentrickfilme geht. Selbst mit seiner hochkarätigen Besetzung (mit Brad Pitt, Catherine Zeta-Jones und Michelle Pfeiffer) konnte „Sinbad“ keine Menschenmenge anziehen, was darauf hindeutet, dass das Publikum animierte Fische, Oger und andere Kreaturen gegenüber Zeichentrickfilmen bevorzugt.

Drei Engel für Charlie: Vollgas
Typ
  • Film
mpaa
Laufzeit
  • 106 Minuten
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